Das Stimmrechtsalter 16 verletzt die enge Verknüpfung von Rechten und Pflichten in unserer Demokratie. Das Stimmrechtsalter 16 ist unsinnig, gefährlich und unehrlich.

Das Stimmrechtsalter 16 verletzt die enge Verknüpfung von Rechten und Pflichten in unserer Demokratie. Das Stimmrechtsalter 16 ist unsinnig, gefährlich und unehrlich.

Am 15. Mai 2022 stimmen wir im Kanton Zürich über die Senkung des Aktivstimmrecht auf 16 Jahre ab. Während die Befürworter dieser Vorlage mit einer vermehrten Jugendpartizipation werben, welche auch heute durch Jugendparlamente und Jungparteien zu genüge gegeben ist., gefährden sie dabei ganz klar die Grundsätze unserer Schweizer Demokratie.

Unsere Demokratie basiert auf einer engen Verknüpfung zwischen den Rechten und den Pflichten. Mit 18 Jahren darf ich abstimmen und wählen, ich darf Verträge unterzeichnen und unbeschränkt Alkohol kaufen. Gleichzeitig zahle ich Steuern, bin für alle meine Entscheidungen vollumfänglich verantwortlich und trage die Konsequenzen meines Handles selbst. Nun das Aktivstimmrecht von diesem bewährten Konstrukt der Volljährigkeit zu trennen und auf 16 Jahre zu senken ist unsinnig und gefährlich. 

Das Stimmrechtsalter 16 bedeutet über Steuererhöhungen abstimmen, bevor man selbst einmal Steuern gezahlt hat. Es bedeutet für persönliche Entscheidungen immer noch die Unterschrift der Eltern zu brauchen, aber bereits Entscheidungen für den Kanton zu treffen. Es bedeutet über Strassenverkehrsgesetze abzustimmen, bevor man selbst Auto fahren darf.  Das ist unsinnig und gefährdet durch leichtsinniges Abstimmen, ohne wirklich zu wissen, worum es geht, unsere politische Stabilität. 

Deshalb ein klares NEIN zum Stimmrechtsalter 16 am 15. Mai. Mehr Infos auf  stimmrechtsalter16-nein.ch

Lea Sonderegger
Mitglied Team Freiheit
Gemeinderätin FDP Dietikon